Der Paritätische Mönchengladbach
Internationaler Frauentag 2010
In Mönchengladbach findet nunmehr seit über 25 Jahren zum Internationalen Frauentag, alljährlich am Sonntag nach dem 8.März „Das große Frauenfrühstück“ (nur für Frauen) statt. Auch in diesem Jahr führt die Vorbereitungsgruppe bestehend aus Vertreterinnen des Paritätischen, der Gleichstellungsstelle der Stadt, des Vereins Leslie e.V., dem Frauenzentrum Lila Distel, dem ver.di Bezirksfrauenrat und interessierten Frauen, am 14.03.10 die Veranstaltung durch.
Herzliche Einladung zum:
Großen Frauenfrühstück aus Anlass des Internationalen Frauentages 2010 mit dem Motto:“Zeichen setzen – für Frauen in unserer Stadt“
am 14.03.2010
um 11.00 Uhr
in den Räumen des Paritätischen Zentrums, MG-Rheydt, Friedhofstr. 39
Wir möchten gemeinsam mit engagierten Frauen aus der Politik ins Gespräch kommen und Fragen und Antworten dazu entwickeln, wie und wo “Zeichen gesetzt werden können“ für Frauen in Mönchengladbach.
Die traditionelle Veranstaltung zum Internationalen Frauentag ist wie immer dreigeteilt – denn aller guten Dinge sind drei:
1. Frühstück – essen, trinken, klönen…
2. Inhalt - in diesem Jahr: – “Zeichen setzen – für Frauen in unserer Stadt“, Gesprächsrunde mit Politikerinnen aus dem Stadtrat, unter Mitwirkung der Besucherinnen, die Moderation übernimmt die Journalistin Jutta Finke-Gödde.
3. Kultur – der Auftritt des legendären Mönchengladbacher Frauenchores “Heart Core“.
In der Zeit von 11.00 – 14.00 Uhr ist für Kinderbetreuung gesorgt.
Expertise des Gesamtverbandes belegt: Der Lohnabstand ist gewahrt
Wer in Deutschland Vollzeit arbeitet, hat mehr als der, der nicht arbeitet. Dies geht aus einer heute vom Paritätischen Gesamtverband vorgelegten Expertise hervor. Der Verband fordert zu einem seriösen Umgang mit Zahlen und zur Versachlichung der Diskussion um die Lohnabstandsproblematik auf. Als völlig haltlos und an der Grenze zur bewussten Täuschung kritisiert der Paritätische die Behauptung, dass der Lohnabstand zwischen Hartz IV und Erwerbstätigen in untersten Lohngruppen nicht gewahrt sei. Der Verband wirft den Kritikern eines vermeintlich zu geringen Lohnabstandes vor, auf äußerst dubiose Rechenbeispiele zurück zu greifen. Häufig würden bei der Berechnung der Haushalte mit niedrigem Erwerbseinkommen ganze Einkommensbestandteile wie das Wohngeld oder der Kinderzuschlag vorsätzlich ignoriert. Anhand von 196 Beispielrechnungen für verschiedene Branchen und Haushaltskonstellationen in Ost- und Westdeutschland weist der Verband nach, dass für Hartz IV-Bezieher selbst bei niedrigsten Löhnen ein Anreiz zur Arbeitsaufnahme besteht. Die Berechnungen zeigten weiterhin, dass eine Senkung der Einkommensteuer die Situation von Geringverdienern in keiner Weise verbessern würde. Stattdessen seien gezielte Verbesserungen beim Kinderzuschlag sowie eine offensive Auseinandersetzung mit dem wachsenden Niedriglohnsektor erforderlich. Weitere Informationen: www.der-paritaetische.de
"NRW bleib sozial – nachgefragt": 40 Fragen an die politischen Parteien in NRW
Die Wohlfahrtsverbände - Arbeiterwohlfahrt, Caritas, der Paritätische, Diakonie, Rotes Kreuz und die Jüdischen Gemeinden - heizen den Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen an. 40 sozialpolitische Fragen hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege an politische Parteien in NRW geschickt mit der Bitte, Antworten zu geben und Lösungen zu skizzieren. Gefragt wird z.B., was die Parteien konkret im Falle einer Regierungsbeteiligung tun werden, um gleichwertige Lebensverhältnisse und Lebenschancen für alle Menschen in NRW herzustellen. Wie sie zur Finanzausstattung der Kommunen, zu landeseinheitlichen Elternbeiträgen für Kindergärten und zur Qualität und Finanzierung von Schulkinderbetreuung stehen.
Weitere Informationen: www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de
Ausdruck aus:
http://moenchengladbach.paritaet-nrw.org/content/index_ger.html
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