Seite drucken   Sitemap   Mail an den Paritätischen in Mönchengladbach   Hinweise zur Änderung der Schriftgröße  

Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialdienste mbH in der Stadt Mönchengladbach

Selbsthilfe-Kontaktstelle Mönchengladbach

Zur Website des Paritätischen NRW und seinen verbundenen Unternehmen

Startseite  · 

Der Paritätische in Mönchengladbach

27.01.2016

Neujahrsempfang des Paritätischen: Sozialdezernentin Schall referierte über das Wachstum der Stadt und die Quartiersentwicklung

Dörte Schall

Am 21. Januar lud der Paritätische zu seinem traditionellen Neujahrsgespräch ein. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema Sozialplanung und Quartiersentwicklung vor dem Hintergrund des Bevölkerungswachstum in Mönchengladbach.

„Dieses Jahr steht das Neujahrsgespräch ganz im Zeichen der positiven Bevölkerungsentwicklung der Stadt: Mönchengladbach wächst!“ so begann der neue Geschäftsführer des Paritätischen, Marko Jansen, in seiner Begrüßung. "Im Dezember 2015 lebten 266.585 Menschen in unserer Stadt (zum 31.12.2015). Das sind über 5.350 Menschen mehr als 2011 (261.231 zum 31.05.2011)." Allen statistischen Hochrechnungen zum Trotz sei die Einwohnerzahl in Mönchengladbach nicht gesunken, sondern wachse und er skizzierte hierfür die Gründe. Hauptgründe seien Zuzug aus umliegenden Städten sowie der Zuzug aus anderen EU-Staaten. Sein Fazit: „Wir werden mehr. Wir werden vielfältiger.“ und das passe gut zu den paritätischen Grundwerten Offenheit, Vielfalt und Toleranz.
Daran knüpfte die Referentin des Abends, Sozialdezernentin Dörte Schall, an. In ihrer Ansprache beschrieb sie die Auswirkungen des Wachstums der Bevölkerung auf die Sozialplanung der Stadt. Sie betonte in ihrem engagierten Vortrag, dass Mönchengladbach eine der größten 20 Städte Deutschlands sei. Insofern habe man auch für Großstädte typische Problemlagen. Man müsse Angebote für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt vorhalten. Die Entwicklung und Stärkung der Quartiere und Stadtteile spiele dabei eine besondere Rolle. Dabei machte Sie deutlich, dass Quartiere nicht am Reißbrett entwickelt werden können, sondern vor allem mit dem eigenen Zugehörigkeitsgefühl gelebt werden. Hier biete sich für jede und jeden die Möglichkeit, sich einzubringen, um Mönchengladbach mitzugestalten.
Vor dem Hauptvortrag hatte Herr Herbert Geist, Vorstandvorsitzender des Paritätischen Mönchengladbach, über die vielfältigen Aktivitäten des Verbandes und seiner Mitgliedsorganisationen im letzten Jahr berichtet.

Der Abschluss des Abends stand dann unter dem Motto „Begegnung und Gespräch“. Die über 100 Gäste suchten bei traditionell gereichten Suppen den Kontakt und Austausch miteinander.

Januar 2016

Kleiderstube des Paritätischen steht Flüchtlingen offen

In der Kleiderstube des Mehrgenerationenhauses auf der Friedhofstraße 39 in MG-Rheydt werden Kleiderspenden jederzeit gerne entgegen genommen.
Flüchtlinge erhalten Kleidung kostenfrei und außerhalb der gängigen Öffnungszeiten.
Kontakt im Paritätischen: Nicole Peters 02166/ 92 39 26.

4.01.2016

Herausragende Leistung

Janina Seifarth und Cindy Panter erhielten Preis der Wohlfahrtsverbände Mönchengladbach. Janina Seifarth und Cindy Panter haben den Verbändepreis 2015 der Freien Wohlfahrtspflege erhalten. Damit würdigten die Wohlfahrtsverbände in Mönchengladbach die Abschlussarbeiten der beiden Absolventinnen des Fachbereichs Sozialwesen an der Hochschule Niederrhein.

Frank Polixa, Vorsitzender der örtlichen Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände, überreichte den mit jeweils 500 Euro dotierten Preis während einer Feierstunde in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes. Er beglückwünschte die beiden Preisträgerinnen zu ihrer „herausragenden Leistung“. Zu den ersten Gratulanten gehörten Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber und Sozialdezernentin Dörte Schall. „Sie haben neue Ideen, beweisen Mut und schauen in die Zukunft“, sagte Schall.

Cindy Panter ging in ihrer Masterarbeit am Beispiel frei gemeinnütziger Träger in der stationären Jugendhilfe der Frage nach, inwieweit Leistungsanreize für Beschäftigte in der Sozialwirtschaft angewendet werden können. Das Instrument werde in sozialen Unternehmen viel weniger genutzt, als möglich wäre, sagte der Dekan der Hochschule Niederrhein, Prof. Dr. Michael Borg-Laufs, in seiner Laudatio. „Da werden Möglichkeiten verschenkt, die Mitarbeitenden zu motivieren“, resümierte er.

Janina Seifahrt beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit damit, wie zweijährige Kinder in einem Waldkindergarten aufgehoben sind. „Diese Frage hatte sich vor ihr noch niemand gestellt“, betonte ihre Laudatorin Prof. Dr. Christina Jasmund. Der Wald sei
eine besondere Kita, fügte sie hinzu. Er könne sehr spannend und herausfordernd sein, aber kleinere Kinder auch überfordern. „Das müssen pädagogische Fachkräfte ausgleichen. Wenn das gut gelingt, kann ein Waldkindergarten eine tolle Sache
sein“, sagte Jasmund.
Das findet auch Preisträgerin Janina Seifahrt. Die 27-jährige Erzieherin strebt nach ihrem Studium eine leitende Position in einem Waldkindergarten an. Cindy Panter arbeitet zurzeit in einer stationären intensivpädagogischen Kindergruppe mit sechs
Mädchen und Jungen. Die 29-Jährige freut sich auf ihr erstes Kind: Ihre Tochter wird im Februar zur Welt kommen. Wie es nach der Elternzeit beruflich für sie weitergeht, weiß sie noch nicht.

Jährlich zeichnet die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Mönchengladbach besondere Abschlussarbeiten im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein aus. Bedingung: Sie müssen sich in besonderer Weise auf die Bedingungen und Grundsätze der praktischen sozialen Arbeit der freien Verbände beziehen oder sich mit den sozialen Verhältnissen in der Stadt Mönchengladbach beschäftigen. In der Arbeitsgemeinschaft sind Arbeiterwohlfahrt,
Caritasverband, Der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk und Jüdischer Wohlfahrtsverband zusammengeschlossen.

Den Preis der Freien Wohlfahrtsverbände nahmen Cindy Panter (3.v.r.) und Janina Seifarth (4.v.l.) von Frank Polixa (2.v.l.) entgegen. Auf dem Foto von links: Prof. Dr. Christina Jasmund (Hochschule), Frank Polixa, Prof. Dr. Michael Borg-Laufs (Dekan), Janina Seifarth, Marko Jansen (Der Paritätische), Uwe Bohlen (AWO), Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber, Cindy Panter, Mike Boochs (DRK) und Sozialdezernentin Dörte Schall.

3.12.2015

Aus der Praxis: Intres und die Kulturküche im Jahresbericht des Paritätischen NRW

Kulturküche

Mit Kulturarbeit neue Perspektiven schaffen: Im Zentrum der Intres gGmbH aus Mönchengladbach stehen Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, psychischen Beeinträchtigungen und deren Umfeld. Seit Juli 2013 betreibt die Gesellschaft die Kulturküche. Das Café im Herzen der Altstadt verfolgt die Idee eines inklusiven Konzeptes.
Mehr dazu lesen Sie im jahresbericht 2014/ 2015 des Paritätischen NRW:
http://www.paritaet-nrw.org/content/presse/veroeffentlichungen/jahresbericht_2014_15/index_ger.html
Und hier als pdf der Bericht über Intres und die KulturKüche:



Protestmarsch gegen sexuelle Gewalt

Schriftzug Da hört der Spaß auf! Nein zu sexueller gewalt

Vor dem Hintergrund der Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht ruft die Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Frauenverbände am 5. Februar 2016 zu einem Protestmarsch in Dortmund auf. Ein breites Bündnis, darunter viele Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW, unterstützt den Appell unter dem Motto „Da hört der Spaß auf! Nein zu sexueller Gewalt“. Los geht es um 13.30 Uhr am Dortmunder Rathaus (Friedensplatz). Endpunkt ist die Katharinentreppe am Hauptbahnhof, wo der Protestmarsch mit einer Abschlusskundgebung endet. Mehr


Massive Kritik des Paritätischen Gesamtverbandes an Hartz-IV-Verwaltungsreform

Logo des Paritätischen Gesamtverbandes

Tief enttäuscht zeigt sich der Paritätische Gesamtverband von dem aktuell im Kabinett beratenen Gesetzentwurf zur „Rechtsvereinfachung“ und Entbürokratisierung bei Hartz IV. Die geplante Reform gehe nicht nur an den Sorgen und Nöten der Menschen vorbei, sondern werde im Ergebnis auch zu höherer Rechtsunsicherheit und zusätzlichen Klagen führen. Mehr


Demenz: Projekt des Paritätischen NRW hat über 70 Krankenhäuser erreicht

Eine Patientin, ein Patient kommt mit gebrochenem Bein oder für eine Blinddarmoperation ins Krankenhaus: eigentlich ein Routinejob. Doch was gilt es zu beachten, wenn die Patientin/der Patient zusätzlich demenzerkrankt ist? Hier stießen Krankenhäuser in der Vergangenheit an ihre Grenzen, waren nicht auf die Bedürfnisse von Demenzerkrankten eingestellt. Mit der Projektreihe Blickwechsel.Demenz hat der Paritätische NRW viel in Bewegung gesetzt. Mehr


In vielen Sprachen zu Hause

Logo Verband binationaler Ehen und Partnerschaften NRW

Die familiäre Mehrsprachigkeit als Potenzial wahrnehmen, dies ist das wichtigste Anliegen der kostenlosen Elternbroschüre „In vielen Sprachen zu Hause“. Mit ihr will der Verband binationaler Ehen und Partnerschaften NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, Eltern Hilfestellungen für die anspruchsvolle Aufgabe der mehrsprachigen Erziehung geben. Die Broschüre eignet sich zum Beispiel zur Auslage in Kindertagesstätten, Familienzentren, Kinderarztpraxen oder Beratungsstellen. Mehr


 

Neues Programm online!
Neues Programm online!
Hier finden Sie das neue Programm des Mehrgenerationenhauses Mönchengladbach von Januar bis Juli. Schauen Sie doch mal vorbei!
Aushilfen Hauswirtschaft, Ausbildung zur Altenpfleger/in, Bundesfreiwillige für den Mobilen Sozialen Dienst [Mehr]
Aktuelles aus der Flüchtlingshilfe
Aktivitäten im Paritätischen NRW in der Übersicht [Mehr]
Stellenangebote unserer Mitgliedsorganisationen [Mehr]


 
top